THREESOME 3D

In Eric Gauthiers fünfminütigem Ballett erwachen drei junge Menschen (Isabelle Pollet-Villard, Armando Braswell, William Moragas) in ein- und demselben Bett; und in der Art, wie sie erwachen, wird ebenso eindeutig wie unaufdringlich klar, was in der Nacht zuvor geschehen ist… Nachdem THREESOME in der 3D-Kurzfilmfassung von Niko Vialkowitsch elf Mal am Stuttgarter Theaterhaus vor ausverkauftem Saal gezeigt worden war, setzten elf Kinos THREESOME_3D als Vorfilm ein: Als Vorprogramm zu Wim Wenders preisgekrönter 3D Ballettdokumentation PINA. THREESOME_3D erreichte so über 50.000 Kinozuschauer.

THREESOME 3D wurde unterstützt von der MFG-Filmförderung Baden-Württemberg

Produktionsfotos von Rainhardt Albrecht
Making-Of-Video
Publikation „Threesome – Ballett trifft 3D“ (PDF, 40 S.)

DPA schreibt: „Mit einem weiteren Stück kam das Ensemble Filmemacher Wim Wenders zuvor. Während dessen Film über die Choreographin Pina Bausch erst für Februar als erster 3D-Ballettfilm angekündigt ist, war am Samstag «Threesome 3D» zu sehen – das erste Tanzstück aus Deutschland, das mit dem räumlichen Projektionsverfahren auf Leinwand gebannt wurde. Auch für dieses Experiment gab es große Anerkennung…“

Tanznetz.de schreibt: „Wie Cranko anno 1958 in „Présence“ zur Eroberung extraterrestrischer Dimensionen ansetzte, so tut es heute Gauthier in „Threesome 3D“, wenn er uns im Zusammenwirken mit dem Experimental-Filmer Niko Vialkowitsch dazu zwingt, eine überdimensionale 3-D-Brille auf die Nase zu setzen, um bei dem erotischen Gerangel seiner drei Tänzer möglichst nahe dran, ja geradezu involviert zu

Die Deutsche Bühne schreibt: „Neben den acht live getanzten Arbeiten trumpfte Gauthier dann noch mit einem ersten Tanzstück in 3D-Technik auf (ehe im Februar Wim Wenders 3D-Ballettfilm über Pina Bausch erscheinen wird): dem akkurat innerhalb weißer Stoffbahnen dahin fließenden Liebes-Trio „Threesome 3D“. Das Leinwandprodukt überraschte durch überscharfe Plastizität – der vorschnellende Arm der Tänzerin vor der eigenen Nase zum Anfassen nah. Ein Experiment, das bestens ankam…“

Dance Europe schreibt: „l admit l was dubious, as l donned a pair of massive black glasses. After all, isn’t dance already 3D? After a breeze of giggles through the crowd, the video took off. Immediately we were catapulted into a novel experience. Akin to a ride at Disney’s Epcot Center, where the seats lift and rotate to follow the action, the Video was able to circle the dancers and illuminate new perspectives, all the while providing a sense of depth normally only available to the first few rows…“

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